Nasennebenhöhlenentzündung
Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung, auch Sinusitus genannt, handelt es sich um eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Da sich in den insgesamt vier Nebenhöhlen dieselbe anfällige Schleimhaut wie in der Nasenhöhle befindet, haben Bakterien und Viren auch hier leichtes Spiel. Hauptsächlich entsteht eine Sinusitus aufgrund einer einfachen Schnupfenerkrankung oder auch einer Rachenentzündung.
Symptome:
Da die Schleimhaut bei einer Entzündung ein Sekret bildet und anschwillt, verengen oder schließen sich die Nasenöffnungen – ein Druckgefühl entsteht. Je nach Entzündungsherd macht sich dieses im Stirn-, Augen-, Wangen- oder Schläfenbereich bemerkbar. Daneben begleiten eine Nasennebenhöhlenentzündung oft auch Schnupfen, Husten oder Fieber, das bis zu 40 Grad Celsius ansteigen kann.
Therapie:
Grundsätzlich kommen bei einer Entzündung der Nasennebenhöhlen vorrangig konservative Therapien wie eine medikamentöse Behandlung in Betracht. Bei Versagen dieser Maßnahmen oder einer chronischen Sinusitus kann ein chirurgischer Eingriff (Nasennebenhöhlenchirurgie) Abhilfe schaffen.





















