Nasennebenhöhlenchirurgie
Entzündlich veränderte Schleimhäute verengen die natürlichen Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen. Vor allem bei chronischen Infektionen, die durch eine medikamentöse Behandlung nicht abheilen, arbeitet die moderne Nasennebenhöhlenchirurgie mit minimalinvasiven Operationsmethoden. Zunächst erfolgen jedoch zur genauen Ursachenfestlegung Basisuntersuchungen mit bildgebender Diagnostik, beispielsweise anhand digitaler Röntgentechnik. Je nach Befund werden die Kiefer-, Stirn- und Keilbeinhöhlen geöffnet und gegebenenfalls die Polypen entfernt. Dieser Eingriff erfolgt durch die Nase unter dem OP-Mikroskop und mithilfe eines Endoskops. Durch den inneren Zugang und die nur kleinen Schnitte bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Insbesondere bei entzündlichen Nasennebenhöhlenerkrankungen liegt der Fokus darauf, angegriffene Schleimhäute zu entfernen und das gesamte Nasennebenhöhlensystem gezielt zu weiten. Aber nicht nur bei chronisch entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, sondern auch bei Tumorerkrankungen hat sich die minimalinvasive Nasennebenhöhlenchirurgie bewährt.
Behandlungsdauer: 20-30 Minuten
Klinikaufenthalt: 1-2 Tage
Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche





















