Polypen

Häufig verursachen chronische Entzündungen der Nasenschleimhaut die Entstehung von Polypen, auch als Schleimhautvorwölbungen bezeichnet. Die größtenteils gutartigen Geschwülste bestehen aus Bindegewebe und Flüssigkeit. Je nach Ausprägung nehmen die Auswachsungen, die auf der Schleimhaut sitzen, nur einen kleinen Teil des Nasenraumes ein oder verschließen ihn in einigen Fällen vollständig. Meist bilden sich Polypen in Angrenzung an die Kieferhöhlen, in den Nasennebenhöhlen oder in deren Verbindungskanälen.

Symptome:
Zu den unangenehmen Begleiterscheinungen zählt in vielen Fällen eine erschwerte Atmung, die sich oft besonders nachts durch Schnarchen bemerkbar macht. Bei erheblich vergrößerten Polypen entsteht für Betroffene teils das Gefühl, als ob ein Fremdkörper im Nasenraum steckt. Daneben weisen ein Druckgefühl, Kopfschmerzen oder auch eine nasale Sprechart auf Polypen hin.

Therapie:
Nur selten helfen konservative Mittel wie die Verabreichung von kortisonhaltigem Nasenspray. Oft nehmen wir daher schonende chirurgische Eingriffe im Nasenraum vor (Nasennebenhöhlenchirurgie).