Schnarchen
Eine angeborene oder erworbene Verengung der oberen Luftwege führt häufig zu nächtlichem Schnarchen (Rhonchopathie), das bei der sogenannten Schlafapnoe sogar mit Atemaussetzern und lebensbedrohlichem Sauerstoffmangel einhergeht. Starke Schnarcher haben daher ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Grundsätzlich kann eine Atemwegsverengung in allen Bereichen des Nasen- und Rachenraums auftreten und findet sich oft in Form einer gekrümmten Nasenscheidewand oder einer vergrößerten Nasenmuschel. Bedingt durch eine Gewebeerschlaffung oder eine Kieferfehlstellung liegt die Abweichung bei vielen Betroffenen auch im Bereich des Gaumens, des Zungengrundes oder des Zäpfchens. Als weitere Ursache für Schnarchen gelten übrigens auch Polypen.
Symptome:
Schnarchen tritt häufig in Kombination mit teilweise sehr lauten Atemgeräuschen auf. Betroffene leiden in der Folge an Schlafstörungen und somit häufig an Müdigkeit. Daraus resultieren Begleiterscheinungen wie Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen.
Therapie:
Je nach Ausprägung und Schweregrad des Schnarchens reicht das Spektrum möglicher Therapiemaßnahmen von konservativen Methoden, beispielsweise einer entsprechenden Schiene, über schonende operative Verfahren bis hin zu einer funktionellen Korrektur im Nasenbereich sowie zu einer Verlagerung von Ober- und Unterkiefer.





















