Verlagerte Weisheitszähne
Weisheitszähne brechen in der Regel im jungen Erwachsenenalter in die Mundhöhle durch. Damit sie sich korrekt in die Zahnreihen einstellen können, benötigen sie im Kiefer ausreichend Platz. Ist dies nicht der Fall, kann es zu unterschiedlichen Formen von Durchbruchstörungen oder einer Verlagerung der Weisheitszähne kommen:
- Sie lagern komplett im Kieferknochen ein,
- brechen in die Mundhöhle durch und verschieben die Zahnreihen oder
- sie brechen in die Mundhöhle durch und verlagern sich dabei.
Symptome:
Besonders bei Weisheitszähnen, die quer im Kieferknochen liegen oder nur zum Teil durchgebrochen sind, treten häufig schmerzhafte Entzündungen an Schleimhaut und Knochen auf. Außerdem bilden sich teilweise Zysten um die Spitze des betroffenen Zahnes. Brechen die Weisheitszähne durch, versuchen sie sich Platz zu verschaffen. Dadurch beschädigen sie häufig den benachbarten Backenzahn oder verschieben die komplette Zahnreihe. Aufgrund möglicher Infektionen besteht zudem die Gefahr von Allgemeinerkrankungen oder Gesichtsschmerzen (Neuralgie).
Therapie:
In der Regel lassen sich Beschwerden durch einen kleinen Eingriff, die operative Weisheitszahnentfernung, eindämmen. Dabei reicht gewöhnlich eine örtliche Betäubung aus. In einigen Fällen, beispielsweise bei sehr empfindlichen Patienten oder der Entfernung mehrerer Zähne, bietet sich eine Behandlung unter Vollnarkose oder Dämmerschlaf an.





















