Zahnverlust

Zu den häufigsten Gründen für Zahnverlust zählen die Volkskrankheiten Karies und Parodontitis. Durch die entzündliche, gewebeabbauende Erkrankung des Zahnhalteapparats verlieren Patienten, die an einer Parodontitis leiden, immer stärker an Knochensubstanz, bis die Zähne schließlich ausfallen. Besonders bei jüngeren Menschen führt auch Karies häufig zu einem Zahnverlust. In seltenen Fällen können Tumorerkrankungen und unfallbedingte Geschehnisse, durch Schlag-, Sturz- oder Gewalteinwirkungen, die Ursache für den Verlust von Zähnen sein.

Symptome:
Bei einem bereits lückenhaften Gebiss müssen die übriggebliebenen Zähne mehr leisten, was häufig zu Fehl- und Überbelastungen dieser führt. Auch der Knochen baut ab, wenn Zahnlücken langfristig bestehen und dadurch regelmäßige Kaubelastungen ausbleiben. In der Folge fallen die Weichteile des Gesichts ein, weshalb sich bei mehrfachem Zahnverlust auch die Mimik und das Aussehen verändern können.

Therapie:
Entstandene Lücken lassen sich mit verschiedenen Arten von Implantaten behandeln. In einigen Fällen bietet sich außerdem eine Zahntransplantation an.