Morbus Bechterew

Morbus Bechterew zählt zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen (Spondylitiden). Kalkbrücken zwischen den Wirbelgelenken führen allmählich zu Bewegungseinschränkungen und einer Krümmung der Wirbelsäule. Im Endstadium versteifen sich betroffene Bereiche komplett. Obwohl die Krankheit in erster Linie die Wirbelsäule befällt, kann sie sich auf alle Gelenke und Organe wie Sehnen, Augen und Herz ausweiten. Meist beginnt die Krankheit bereits vor dem 45. Lebensjahr.

Symptome: Bei einer Erkrankung der Wirbelsäule stellen Sie häufig tief sitzende Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule fest, die teilweise bis in die Oberschenkel ausstrahlen. Im Unterschied zu anderen Erkrankungen bessern sich die Beschwerden durch Bewegung. Da sich Ruhe also eher negativ auswirkt, tritt oft eine Morgensteifigkeit direkt nach dem Aufstehen auf.

Therapie: Morbus Bechterew lässt sich nicht komplett heilen. Durch verschiedene konservative Therapien wie Krankengymnastik und entzündungshemmende Medikamente können wir den Fortschritt jedoch aufhalten. Dadurch hemmen wir die Schmerzen und halten die Wirbelsäule beweglich. In bestimmten Fällen führt eine minimalinvasive Schmerztherapie wie Vereisung oder Rückenmarkstimulation (Schmerzschrittmacher) zur Linderung der Beschwerden.