Skoliose
Bei Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit meist gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper untereinander. Sie stellt die häufigste Erkrankung des Rückens bei jungen Menschen dar. Als Ursachen lassen sich unter anderem angeborene Erkrankungen wie beispielsweise Rachitis oder Lähmungen feststellen. Am häufigsten liegt jedoch die Skoliose unbekannter Herkunft (idiopathische Skoliose) vor, die meist kurz vor oder während der Pubertät auftritt – verstärkt bei Mädchen.
Symptome: Typisch ist der leicht erkennbare Rippenbuckel. Im Anfangsstadium der Skoliose stellen Sie abgesehen von der gekrümmten Haltung meist keine Beschwerden fest. Bei fortgeschrittener Krankheit kommt es häufig zu einer Einengung und Belastung der inneren Organe wie Herz und Lunge. Darüber hinaus fördert die Verkrümmung den Verschleiß der Wirbelsäule, was wiederum zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt.
Therapie: Eine leichte bis mittlere Skoliose behandeln wir durch konservative Therapien wie Krankengymnastik oder auch durch das Tragen eines Korsetts. Nur Verkrümmungen über 40 Grad erfordern zur Behebung der Fehlstellung eine operative Versteifung der betroffenen Wirbelsegmente.







