Kieferknochenaufbau

Wenn eine fortgeschrittene Parodontitis bereits den Knochenschwund eingeleitet hat, sodass der Erhalt weiterer Zähne gefährdet oder zum Beispiel das Einsetzen von Implantaten nicht mehr möglich ist, muss der Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Auch nach Zahnverlusten kommt es häufig zum Abbau des Ober- oder Unterkieferknochens. In diesem Fall besteht die Therapiemöglichkeit ebenfalls in einer Erhöhung des Kieferknochens, der als Basis für die künstliche Zahnwurzel dient. In der Regel kombinieren wir dafür körpereigenen Knochen – im Idealfall vom Beckenkamm – mit Knochenersatzmaterial (KEM). Vor allem mit dem Einsatz von Knochenmarkkonzentrat-Stammzellen (Harvest BMAC) erzielen wir sehr gute Ergebnisse. Zusätzlich stellen Knochenentnahmen direkt aus Ober- oder Unterkiefer denkbare Optionen dar.

 

Behandlungsdauer: ca. 1 Stunde
Klinikaufenthalt: 2-3 Tage
Wundheilung: 1 Woche
Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche
Sport: 10 Tage