Operative Zahnentfernung

Häufig finden Weisheitszähne im Ober- und Unterkiefer nicht ausreichend Platz, sodass sie komplett im Kieferknochen verbleiben, quer liegen oder aber nur teilweise durchbrechen. Um schmerzhafte Entzündungen, eine Zystenbildung sowie einen Verlust der angrenzenden Zähne zu verhindern, ist eine frühzeitige Behandlung unbedingt zu empfehlen.

 

Behandlungsverlauf:

Verlagerte Zähne entfernt der Kieferchirurg in der Regel unter örtlicher Betäubung. Bei sehr empfindlichen Patienten oder wenn mehrere Zähne entfernt werden, bietet sich auch eine Vollnarkose an. Während des Eingriffs verspüren Patienten meistens nur ein leichtes Druckgefühl. Nachdem wir zunächst die Schleimhaut vom Knochen gelöst haben, legen wir den verlagerten Zahn frei. Im Anschluss erfolgt die Entfernung des Zahns. Nach dem Eingriff kann der Patient mit einer leichten Schwellung oder auch einem blauen Fleck (Hämatom) im Bereich der Wange und des Unterkiefers rechnen.

 

Behandlungsdauer: In Abhängigkeit vom operativen Eingriff 15-30 Minuten
Klinikaufenthalt: In der Regel ambulant
Wundheilung: Etwa 1 Woche
Arbeitsunfähigkeit: 1-2 Tage
Sport: 10 Tage