Schnarchtherapie

Die Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie ist auf anatomische und funktionelle Zusammenhänge im Bereich der Atemwege spezialisiert und verfügt über optimale Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Schnarchen. Welche Methoden in Betracht kommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird nach Auswertung der diagnostischen Befunde entschieden und so auf jeden Betroffenen individuell zugeschnitten. Als sinnvolle Therapiebegleitmaßnahmen gelten: Gewichtsreduktion, Verzicht auf Alkohol und Nikotin und die Vermeidung von Dauerstress.

Schnarchschiene:
Häufig erreicht schon eine individuell angefertigte Zahnschiene Besserung. Diese wird vom Patienten über Nacht getragen und bewirkt eine Vorverlagerung des Unterkiefers von mehreren Millimetern. Auch Zunge, Zungenbein und Kehlkopf passen sich der Bewegung an. So öffnen sich die hinteren Atemwege, wodurch ein Schnarchen bei Betroffenen reduziert wird. Da das Vorziehen des Unterkiefers die Kiefergelenke belastet und bei fehlerhafter Anwendung sogar zu Kiefergelenkbeschwerden und Zahnschäden führen kann, sollte die Schiene regelmäßig von einem Experten kontrolliert werden. Wenn sich das Tragen der Spange als Therapiemaßnahme bewährt, kann, um die Gelenke auf Dauer zu schonen, mit einer operativen Kieferverlagerung dauerhaft Abhilfe geschaffen werden.