Bandscheibenzüchtung
Bereits in jungen Jahren beginnt der Verschleißprozess: Bandscheiben verlieren die Fähigkeit, Wasser im Gewebe zu halten, und büßen dadurch ihre Höhe ein. Deshalb dämpfen sie die Reibung zwischen den Wirbeln nicht mehr. Die Folge sind Bandscheibenvorfälle mit unerträglichen Schmerzen oder Instabilität der Wirbelsäule. Bei der Behandlung der Verschleißerscheinungen nutzen wir seit Kurzem die Methode der Bandscheibenzüchtung. Mithilfe dieses Verfahrens kann jetzt erstmals das Volumen der Bandscheiben erhalten und ihre Elastizität wiederhergestellt werden. Somit behandeln wir die tatsächliche Ursache und nicht nur die akuten Symptome. Als erste Klinik weltweit wenden wir die Methode auch an der Halswirbelsäule an.
Behandlungsverlauf
Unter örtlicher Betäubung und Bildwandlerkontrolle entnehmen wir Bandscheibengewebe wie bei der perkutanen Nukleotomie und eine Blutprobe. Ist ohnehin ein mikrochirurgischer Eingriff am Rücken geplant, führen wir die Entnahme während dieser OP durch. In einem Speziallabor isolieren Experten unter höchsten Sicherheitsstandards gesunde Zellen aus dem Gewebe und vermehren diese. Bereits einige Wochen später führen wir in Lokalanästhesie die neu gezüchteten Zellen in den Bandscheibenkern ein. Dadurch nehmen diese schon nach kurzer Zeit ihre natürliche Stoßdämpferfunktion wieder wahr. Da wir ausschließlich Ihre körpereigenen Zellen verwenden, treten keine allergischen Abstoßungsreaktionen auf.
| Behandlungsdauer: | 15 – 30 Minuten |
| Klinikaufenthalt: | 3 – 4 Tage |
| Arbeitsunfähigkeit: | 2 Wochen |
| Autofahren: | nach 2 Wochen |
| Sport: | nach 4 Wochen |





















