Mikrochirurgie
Häufig lassen sich Rückenbeschwerden durch konservative Therapien beheben. Reichen diese jedoch nicht aus, muss eine ursächliche Behandlung erfolgen. Vor allem bei Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenose in der Hals- und Lendenwirbelsäule, Syringomyelie und Tumoren kommen häufig mikrochirurgische Maßnahmen zum Einsatz.
Behandlungsverlauf
Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren genügt in der Mikrochirurgie ein kleiner Schnitt von etwa 1 bis 3 Zentimetern Länge. Dadurch verringert sich die Gefahr für anschließende Narbenbildung deutlich. Unter Vollnarkose führen wir eine Sonde direkt an den betroffenen Wirbel bzw. die betroffene Bandscheibe. Dort entfernen wir überstehendes Gewebe und erweitern die Stelle leicht – die Nervenwurzel wird entlastet. Mithilfe eines Mikroskops und/oder eines Endoskops erhält der behandelnde Arzt den nötigen Überblick.
| Behandlungsdauer: |
20 – 40 Minuten beim Bandscheibenvorfall |
| 30 – 50 Minuten bei Spinalkanalstenose | |
| Klinikaufenthalt: | 8 – 12 Tage |
| Arbeitsunfähigkeit: | 4 – 10 Wochen, je nach Beruf |
| Autofahren: | nach 8 Wochen, zunächst kurze Strecken |
| Sport: | direkt nach der Entlassung: Rückenschwimmen |
| nach 4 Wochen: Fahrradfahren | |
| nach 10 Wochen: Fitness, Joggen | |
| nach 3 Monaten: Brustschwimmen | |
| nach 4 Monaten: Golf und Tennis |





















